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Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement (M.A./LL.M.)

Bewerbung

Sehr geehrte Interessent:innen und potentielle Bewerber:innen,

im Folgenden möchten wir Ihnen das Bewerbungs-, Auswahl- und Zulassungsverfahren für den Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement mit den jeweiligen aktuellen Fristen und Zeithorizonten vorstellen.

Eine Terminübersicht für den neuen Jahrgang 13 (Start Oktober 2023) finden Sie hier.

A. Überblick

Die Anzahl der Studienplätze des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement ist begrenzt. Dies bedeutet, dass aus den nach Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegenden vollständigen Bewerbungen (Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren siehe Punkt B) gegebenenfalls eine Auswahl an Bewerber:innen getroffen wird, welche dann im Rahmen eines formalen Zulassungsverfahrens einen Studienplatz erhalten.

B. Bewerbungsverfahren

Der Studiengang ist postgradual und interdisziplinär ausgerichtet. Demnach werden Bewerbungen aus allen Fachrichtungen berücksichtigt, wenn sie folgende Zugangsvoraussetzungen erfüllen:

  • erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger ausländischer Abschluss. Die Bewerber:innen sollten in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von 8 Semestern bzw. 240 ECTS-Punkten vorweisen. An die Stelle des Bachelorabschlusses kann im Ausnahmefall auch eine Eingangsprüfung treten, bei der die Bewerber Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen, die einem geeigneten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss entsprechen. Über Ausnahmeregelungen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall bei entsprechender Qualifikation des Studienbewerbers.
  • Berufserfahrung von mindestens einem Jahr, die grundsätzlich nach dem Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses erbracht worden ist.
  • entsprechende Englischkenntnisse um wissenschaftliche Lektüre in englischer Sprache zu verstehen,
  • bei Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ausreichende Deutschkenntnisse,
  • bei Bewerber:innen für die Abschlussvariante LL.M. i.d.R. ein Hochschulabschluss im Fach Rechtswissenschaften oder ausnahmsweise der Nachweis ausreichender Kenntnisse im Bereich Normverständnis und -auslegung sowie juristischer Argumentation.

Die Zugangsvoraussetzungen sind wie folgt nachzuweisen: 

  • den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss durch Vorlage einer amtlich beglaubigten Kopie desselben, einschließlich eines Diploma Supplement oder vergleichbarer Dokument über den Inhalt des Studiums,
  • die berufliche Tätigkeit durch Arbeitszeugnisse,
  • die Englischkenntnisse durch
      1. den Nachweis der Stufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) oder
      2. Studien-, Forschungs- oder Arbeitsaufenthalt im englischsprachigen Ausland von insgesamt mind. zwölf Wochen Dauer oder
      3. Schulausbildung in Englisch von mindestens vier Jahren Dauer oder
      4. gleichwertige Nachweise,
  • die Deutschkenntnisse durch Bestehen der deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) gemäß § 1 der Ordnung für den Hochschulzugang an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) vom 07.02.2005 oder gleichwertige Nachweise,
  • für die Zulassung zur Abschlussvariante LL.M. müssen Bewerber:innen Kompetenzen im Bereich Normverständnis und- auslegung sowie juristischer Argumentation nachweisen. Im Regelfall werden diese Kompetenzen durch einen Studienab- schluss im Fach Rechtswissenschaften nachgewiesen.
    In Ausnahmefällen kann die Wissenschaftliche Leitung auch Kandidat:innen für die Abschlussvariante LL.M. zulassen, die nicht über einen Studienabschluss im Fach Rechtswissenschaften verfügen. Für Nachweise von Kompetenzen im Bereich Normverständnis und -auslegung sowie juristischer Argumentation können weitere Aspekte berücksichtigt werden. Diese sind zwingend nachzuweisen.

Im Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement stehen Studienplätze sowohl für Bewerber:innen ohne eine bisherige praktische Mediationsausbildung zur Verfügung als auch für Bewerber:innen, die bereits eine praktische Mediationsausbildung abgeschlossen haben.

Dabei ist der Abschluss einer praktischen Mediationsausbildung keine Zugangsvoraussetzung für diesen Studiengang. Studierende mit praktischer Mediationsausbildung können bis zu zwei Präsenzveranstaltungen der ersten drei Präsenz-Praxis-Module (PPM 1-3) abwählen und zahlen dann eine geringere Studiengebühr. Bewerber:innen mit vorliegender Mediationsausbildung sollten in ihrer Bewerbung Ausbildungsträger und -umfang angeben sowie Art und Umfang ihrer bereits bestehenden praktischen Mediationserfahrung dokumentieren.

Sämtliche Nachweise sind schriftlich in Form einer einfachen Kopie zu erbringen, mit Ausnahme des Hochschulabschlusses, der in amtlich beglaubigter Kopie eingereicht werden muss. Amtlich beglaubigen kann jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt, wie z.B. Behörden oder Notare, nicht jedoch Rechtsanwälte, Vereine etc. Die Bewerber:innen sollen in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von 8 Semestern bzw. 240 ECTS-Punkten vorweisen. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall.

Das Bewerbungsformular können Sie hier (ab Mitte Februar) herunterladen.

Die Bewerbungen müssen im Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement bis Ende der Bewerbungsfrist (maßgeblich ist das Datum des Poststempels) unter folgender Anschrift vollständig und in der vorgeschrieben Form eingegangen sein:

Europa-Universität Viadrina Frankfurt(Oder)
Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement
z.Hd. Frau Julia Stroner
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)

C. Kosten

Der Studiengang ist gebührenpflichtig und kostet derzeit in der Abschlussvariante M.A. 13.200 € (zahlbar in Semesterraten zu 3.300 € je Semester). Für die Abschlussvariante LL.M. werden zusätzliche Kosten i.H.v. 500 € veranschlagt.

Für Studierende mit abgeschlossener Mediationsausbildung ist bei Abwahl von Programmelementen eine Ermäßigung i.H.v. 500 € pro Modul, max. 1.000 € möglich.

D. Auswahlverfahren

Übersteigt die Zahl der geeigneten Bewerber:innen die Zahl der Studienplätze, wird eine Rangfolge der Bewerber:innen erstellt. Die Festlegung der Rangfolge erfolgt nach dem Gesamtbild, das sich aus folgenden Kriterien und Priorisierungen zusammensetzt:

  • 60% für den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss 
  • 25% für die Motivation zum Studium. Der Nachweis der besonderen Motivation erfolgt durch ein den Bewerbungsunterlagen beizufügendes ein- bis zweiseitiges Bewerbungsanschreiben, das nach den Kriterien:
    - Basis des eigenen Interesses am Themengebiet Mediation und Konfliktmanagement,
    - Bedeutung des Master-Studiums für die eigenen Entwicklung in persönlicher und beruflicher Hinsicht,
    - Absicht, die Lerninhalte des Master-Studiums in verschiedenen Lebensbereichen umzusetzen,
    - plausibles Interesse an der Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Hintergründen von Mediation und Konfliktmanagement, und
    - schlüssige Darstellung dieser Aspekte in schriftlicher Form beurteilt wird.
  • 15% für Art und Dauer der berufs- oder organisationspraktischen Erfahrung, die nach folgenden Kriterien beurteilt wird:
    - Art der berufspraktischen Erfahrung/en
    - Dauer der berufspraktischen Erfahrung/en
    - Verhältnis von zeitlicher Länge und Art der berufspraktischen Erfahrung
    - Funktion/en berufspraktischer Erfahrung
    - Kontext der berufspraktischen Erfahrung wie z.B. Unternehmen, Institution, Schule, Sportverein
    - Kontinuität der berufspraktischen Erfahrung/en
    - Relevanz für die Mediationsausbildung bzw. das Masterstudium
    - Erfahrung iim Umgang mit verschiedenen Gremien, Hierarchien, Funktionsstufen.

Im Bedarfsfall können mit Bewerber:innen ergänzende Auswahlgespräche durchgeführt werden. Bei Ranggleichheit entscheidet das Bewerbungsanschreiben. Gleichzeitig wird eine Nachrücker:innenliste mit Platzziffern erstellt, so dass für den Fall, dass nicht alle vergebenen Studienplätze angenommen werden, freibleibende Plätze anhand der Nachrücker:innenliste vergeben werden können.

E. Zulassungsverfahren

Die ausgewählten Bewerber:innen erhalten einen Zulassungsbescheid, in dem eine Frist zur schriftlichen Annahme des Studienplatzes bestimmt wird. Sie müssen sich unter Nachweis der Zahlung der ersten Rate der Studiengebühren an der Europa-Universität immatrikuliert haben. Studienplätze, die nicht bis zu dem festgelegten Termin durch Annahme und Immatrikulation in Anspruch genommen wurden, werden nach Maßgabe der aufgestellten Bewerber:innen-Rangfolge neu vergeben. Für die nachrückenden Bewerber:innen gilt das gleiche Verfahren.