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Aktuelles

Online Mediationskonferenz | Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz

Am 28. Mai 2021 veranstaltet das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz eine Online-Konferenz zum Thema „Stärkung der Mediation: Qualitäts- und Reputationssteigerung durch mehr staatliche Regulierung?“.

Prof. Ulla Gläßer wird an dieser Konferenz im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Fragestellung "Empfehlen sich Regelungen zur Qualitätssicherung und -kennzeichnung von Mediationsangeboten?" beteiligt sein.

Da die Teilnehmerzahl auch für die Online-Mediationskonferenz begrenzt sein wird, wird für diese Veranstaltung ein öffentlicher Stream auf der Homepage des BMJV angeboten, um ein breiteres Publikum erreichen zu können. Dieser Stream wird über die BMJV-Webseite für jedermann frei zugänglich sein.

Bitte folgen Sie den Links zu näheren Informationen und zu dem Programm der Veranstaltung.


Online Webinar der Republik Belarus

Am 14. Mai 2021 hält Prof. Gläßer auf dem Internationalen Online Webinar “Models and Technologies of Civic Education in International Educational Practices of Universities”,das vom National Institute for Higher Education der Republik Belarus ausgerichtet wird, einen Vortrag zum Thema:

„How to Include Self-Reflection, Empathy and Responsibility as Key Competencies in Academic Teaching”
 
Das vollständige Programm finden Sie hier.


Zwei Mediationspreise 2021 gehen an Viadrina-Absolventen

Am 27. April 2021 fand die feierliche Vergabe der Mediationspreise der Centrale für Mediation des Verlages Dr. Otto Schmidt statt.

Mit dem Mediations-Wissenschaftspreis für die beste Dissertation wurde Dr. Clemens Bushart geehrt, der für seine Arbeit zum Thema „§ 278a ZPO als Schnittstelle zwischen Gerichtsverfahren und außergerichtlicher Mediation“ bereits Ende 2020 den Berlin-Brandenburgischen Justizpreis erhalten hatte. Clemens Bushart war Doktorand bei Prof. Dr. Ulla Gläßer.

Der Förderpreis für die beste Master-Arbeit ging an Justus Duhnkrack als Absolvent des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement für seine von Dr. Felix Wendenburg betreute Masterarbeit zur Funktion der „Entschuldigung in Gerichtsverfahren und Mediation".

Eine ausführlichere Pressemeldung findet sich hier.


Online-Workshop des Europa-Rates zu Business, Environment and Human Rights, 27.4.2021

Am 27. April 2021 (9.00 - 13.15 Uhr) veranstaltete der Europarat unter deutschem Vorsitz einen öffentlich zugänglichen Online-Workshop zu folgendem Thema: "Environment, Human Rights and Business:  A framework for addressing environmental protection challenge"

Von 10.30 - 11.30 Uhr diskutierte Prof. Ulla Gläßer gemeinsam mit weiteren Expert*innen im Rahmen des Panels "How to facilitate access to effective remedies for victims of human rights violations related to business and the environment?" Einsatzmöglichkeiten von ADR-Verfahren im Bereich Wirtschaft, Menschenrechte und Umwelt(schutz).

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.


Online-Konferenz zum Thema "Mediation in Zeiten von Corona - Erfahrungen und Perspektiven

Am Mittwoch, den 27.01.2021, veranstaltete die Fachgruppe Mediation und Kirche im Bundesverband Mediation (BM) und das Netzwerk Betriebliche Konfliktkultur Rhein-Main von 17-19 Uhr eine kurze Online-Konferenz zum Thema "Mediation in Zeiten von Corona – Erfahrungen und Perspektiven". Neben Erfahrungsberichten von Christiane Händel (Ombudsstelle Deutsche Bahn AG) und Renate Blank (Zentrale Konfliktbeauftragte der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN)) hat auch Prof. Dr. Ulla Gläßer aus wissenschaftlicher und mediationspraktischer Perspektive zum Thema vorgetragen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.


Berlin-Brandenburgischer Justizpreis des Jahres 2020 (u.a.) an Dr. Clemens Bushart

Wir freuen uns sehr, dass der Berlin-Brandenburgische Justizpreises Carl Gottlieb Svarez des Jahres 2020 (u.a.) an Dr. Clemens Bushart verliehen wurde.

Clemens Bushart hat bei Prof. Gläßer zum Thema „§ 278a ZPO als Schnittstelle zwischen Gerichtsverfahren und außergerichtlicher Mediation“ promoviert. Dafür hat er neben einer vielschichtigen Normanalyse auch eine empirische Untersuchung richterlichen Verweisungsverhaltens durchgeführt.

Die preisgekrönte Dissertation wurde 2019 in der Reihe Interdisziplinäre Studien zu Mediation und Konfliktmanagement im Nomos-Verlag veröffentlicht.


Internationale Konferenz "Contemporary challenges in civil proceedings"

Am 14. Dezember 2020 hielt Prof. Gläßer auf der online von der Juristischen Fakultät der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau organisierten Internationalen Konferenz "Contemporary challenges in civil proceedings" einen Vortrag zum Thema „Conflict management by Procedural Codes - creating normative interfaces between court proceedings and ADR“.

Im Rahmen dieses Vortrags stellte sie die Ansätze von §§ 253 Abs. 3 Nr. 1, 278 Abs. 5 und § 278 a ZPO als normative Schnittstellen zwischen Zivilprozess und alternativer Streitbeilegung vor und erörterte die Diskrepanz zwischen den gesetzgeberischen Zielvorstellungen und tatsächlicher Praxis in der Anwendung dieser Normen.

Abschließend entwickelte sie aus einem Verständnis der Zivilprozessordnung im Sinne eines Konfliktmanagement-Systems heraus Empfehlungen zur Verbesserung des Status Quo.

Der Tagungsband wird bei Wolters Kluwer veröffentlicht werden.


Online-Konferenz: Potential alternativer Streitbeilegung bei Menschenrechtsverletzungen im Verantwortungsbereich von Unternehmen

Am 14. September 2020 fand eine Online-Konferenz zum Potential alternativer Streitbeilegung im Bereich Wirtschaft & Menschenrechte statt, die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ausgerichtet und von einem Forschungsteam der Europa-Universität Viadrina unter der Leitung von Prof. Ulla Gläßer inhaltlich mitverantwortet wird.

Das Forschungsteam untersucht seit Anfang des Jahres im Auftrag des BMJV, inwieweit Mechanismen der alternativen Streitbeilegung für Streitigkeiten im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte eingesetzt werden können. Hierauf aufbauend erarbeitet es praxisnahe Leitlinien für die Etablierung und Ausgestaltung außergerichtlicher Beschwerdemechanismen für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen im Verantwortungsbereich von Unternehmen.

Auf der Konferenz wurde das Potential alternativer Streitbeilegung für die Gestaltung von unternehmensinternen und -übergreifenden Beschwerdemechanismen bei Menschenrechtsverletzungen kritisch diskutiert und in kurzen Workshops unter ausgewählten Perspektiven vertiefend erörtert. Dabei sind insbes. Vertreter*innen der relevanten Stakeholder-Gruppen (Wirtschaftsunternehmen und -verbände, Gewerkschaften, Menschenrechts-NGOs sowie Verfahrensanbieter) zu Wort gekommen.

 Einen Kurzbericht zur Konferenz finden Sie hier.


Internationale "22nd Annual Spring Conference" der Dispute Resolution Section der American Bar Association

Am Freitag, den 22.5.2020, hat Prof. Ulla Gläßer auf der diesjährigen internationalen "22nd Annual Spring Conference" der Dispute Resolution Section der American Bar Association,die eigentlich Ende April in New Orleans hätte stattfinden sollen und nun, mit etwas Zeitverzögerung, in den virtuellen Raum verlagert wurde, einen Online-Vortrag gehalten mit dem Titel

"Can we do better? Inspiring sustainable change through mediation education".

Darin wurden insbes. die Ergebnisse der Absolventenstudie vorgestellt, die seitens des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement gemeinsam mit dem parallelen Mediations-Studiengang der Universität Kopenhagen durchgeführt wurde. (siehe dazu auch den Artikel von Ulla Gläßer, Kirsten Schroeter und Lin Adrian: "Was wird durch Mediationsausbildungen bewirkt? - Empirische Befunde und strategische Fragen", Zeitschrift für Konfliktmanagement 2/2020, S. 44 ff.)

Aufgrund der Zeitverschiebung war der Vortrag mit anschließender Diskussion von 21.30 - 22:45 Uhr unserer Zeit.


Forschungs- und Praxisprojekt: "Krankheit- und Konflikt(management) in Organisationen (KKM)"

Die Phänomene Krankheit und Konflikt stehen in Organisationen in einer Wechselwirkungsbeziehung: Unbearbeitete Konflikte können krank machen – krankheitsbedingte Ausfälle können zu Konflikten führen.

Das Projekt „KKM“ befasst sich schwerpunktmäßig mit dem frühzeitigen Aufgreifen und der konstruktiven Bearbeitung krankheitsbedingter Konflikte.
Im Vordergrund steht dabei die Förderung des Wohlbefindens und der nachhaltigen Reintegration von längerfristig Erkrankten in ihren Arbeitskontext. Das Projekt soll auch dazu beitragen, konfliktbedingte Erkrankungen zu reduzieren, sowie von Ausfällen belastete Teams und Führungskräfte unterstützen.

Das Projekt bündelt und fördert empirische Forschung und konstruktive Praxis an der Schnittstelle von Krankheit und Konflikt(management) in Organisationen.
Ziel des Projekts ist eine langfristige, offene, vernetzte Kooperation zwischen ForscherInnen und PraktikerInnen.

Mehr Informationen zu dem Projekt "KKM" finden Sie hier.


Platz 1 für den Master-Studiengang Mediation im Ranking des Online-Portals „FernstudiumCheck.de"

Der seit 2004 an der Europa-Universität angebotene Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement errang auf dem unabhängigen Online-Portal „FernstudiumCheck.de“ für die Viadrina bereits zum zweiten Mal Platz 1 in der Kategorie „beliebteste Hochschule mit Fernstudienangebot“. Die wissenschaftliche Leitung des Studiengangs liegt bei Prof. Dr. Ulla Gläßer, Prof. Dr. Lars Kirchhoff, Nicole Becker und Dr. Felix Wendenburg.

Die Presseerklärung zur Auszeichnung finden Sie hier.