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Aktuelles

Viadrina-Tagungsband "mediation moves - concepts. systems. people" erschienen

Im Frühjahr 2022 ist der englischsprachige Band "mediation moves - concepts. systems. people" im Wolfgang Metzner Verlag erschienen; Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Ulla Gläßer (Europa-Universität Viadrina), Prof. Dr. Lin Adrian (Universität Kopenhagen) und Prof. Dr. Nadja Alexander (Singapore Management University).

Textbeiträge aus vier Kontinenten illustrieren die Diversität von mediativem Konfliktmanagement und bieten eine Fülle von Einblicken in die dynamische Entwicklung von Mediation als Konfliktbearbeitungsverfahren, als professionelle Dienstleistung sowie als prinzipien-­ und wertebasiertes Konzept. Das Themenspektrum reicht von der Verankerung von Mediation in unterschiedlichen Rechtssystemen über den Einsatz von Mediation in der Organisationsentwicklung, in New Work-Szenarien sowie in gesellschaftlichen Veränderungs-­ und Friedensprozessen bis zur Digitalisierung der Konfliktbearbeitung und innovativen Ansätzen in Aus-­ und Fortbildung.

Der Band ist neben der klassischen Druckfassung auch als Open Access-Publikation kostenfrei zum Download verfügbar.

Die verlagsseitigen Ankündigungen des Bandes auf Deutsch und Englisch finden Sie hier.


Vortrag in Dakar

Am 11. Mai 2022 hielt Prof. Gläßer auf der internationalen Konferenz „Mediation in Africa“ in Dakar/Senegal einen Vortrag zum Thema "Mediation in Commercial Relations".

Auf der Veranstaltung, die von der GIZ, dem IRZ und der BRAK gemeinsam organisiert worden war, kamen Vertreter:innen aus 12 afrikanischen Ländern zusammen, um rechtliche Rahmenbedingungen und Projekte zu präsentierten und zu diskutierten, wie "Access to Justice" in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen durch unterschiedliche Ansätze von Mediation gestärkt werden kann.


Online-Workshop für den Deutschen Anwaltsverein (DAV) zum Thema "Kollegiale Beratung"

Am 16. März 2022 leitete Prof. Dr. Gläßer einen Online-Workshop für den Deutschen Anwaltverein (DAV) zum Thema „Kollegiale Beratung“. Ziel war die Schulung von Multiplikator:innen, die auf der neuen Intervisionsplattform des DAV die Bildung von Intervisionsgruppen organisieren und in das Format der kollegialen Beratung einführen sollen. Hierfür kamen 36 Anwält:innen aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den theoretischen und praktischen Workshopteilen mit der Methode der kollegialen Beratung vertraut zu machen. Die DAV-Initiative soll wertschätzenden kollegialen Austausch in der Rechtsanwaltschaft zu herausfordernden Situationen und Konfliktlagen, gemeinsames, kontinuierliches Lernen auf Augenhöhe und damit letztlich die Qualitätsentwicklung anwaltlicher Beratung fördern.

Zu Ansatz und Nutzen der kollegialen Beratung hat Prof. Gläßer im Anwaltsblatt 2/2022 veröffentlicht, siehe Gläßer, „Intervision als kollegiale Beratung – sinnvoll auch für die Anwaltschaft“, AnwBl 2/2022, S. 88 ff.

Einen Bericht zu dem Workshop und der Intervisionsplattform finden Sie auf der Website des Anwaltsblattes. Die Intervisionsplattform des DAV ist im Mitgliederbereich des DAV auf www.anwaltverein.de zu finden.


Jubiläum Viadrina-Schriftenreihe Mediation und Konfliktmanagement: Band 30 erschienen

Wir freuen uns, die Veröffentlichung des 30. Band der Viadrina-Schriftenreihe Mediation und Konfliktmanagement, die seit 2015 im Wolfgang Metzner Verlag erscheint, feiern zu können.

Jeder Band basiert auf einer als hervorragend bewerteten Masterarbeit, die Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) angefertigt haben.

Die Schriftenreihe, herausgegeben von der wissenschaftlichen Leitung des Studiengangs (Prof. Dr. Ulla Gläßer, Dr. Felix Wendenburg und Dipl.-Psych. Kirsten Schroeter), macht diese Forschungsarbeiten mit Unterstützung des Wolfgang Metzner Verlages sichtbar und öffentlich verfügbar – und stellt damit wichtige Impulse für die weitere Diskurs- und Praxisentwicklung des Feldes bereit.

Sämtliche Bände stehen kostenfrei als E-Book zum Download zur Verfügung und können zugleich (kostenpflichtig) als gedrucktes Exemplar erworben werden.

Zur Übersicht über alle Bände der Schriftenreihe (mit Download-Option): https://www.vfst.de/WolfgangMetznerVerlag/produktliste/Schriftenreihe-Viadrina

Eine ausführlichere Pressemitteilung zum Jubiläum der Schriftenreihe findet sich hier.


Online-Konferenz zum Thema "Mediation in Zeiten von Corona - Erfahrungen und Perspektiven

Am Mittwoch, den 27.01.2021, veranstaltete die Fachgruppe Mediation und Kirche im Bundesverband Mediation (BM) und das Netzwerk Betriebliche Konfliktkultur Rhein-Main von 17-19 Uhr eine kurze Online-Konferenz zum Thema "Mediation in Zeiten von Corona – Erfahrungen und Perspektiven". Neben Erfahrungsberichten von Christiane Händel (Ombudsstelle Deutsche Bahn AG) und Renate Blank (Zentrale Konfliktbeauftragte der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN)) hat auch Prof. Dr. Ulla Gläßer aus wissenschaftlicher und mediationspraktischer Perspektive zum Thema vorgetragen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.


Forschungs- und Praxisprojekt: "Krankheit- und Konflikt(management) in Organisationen (KKM)"

Die Phänomene Krankheit und Konflikt stehen in Organisationen in einer Wechselwirkungsbeziehung: Unbearbeitete Konflikte können krank machen – krankheitsbedingte Ausfälle können zu Konflikten führen.

Das Projekt „KKM“ befasst sich schwerpunktmäßig mit dem frühzeitigen Aufgreifen und der konstruktiven Bearbeitung krankheitsbedingter Konflikte.
Im Vordergrund steht dabei die Förderung des Wohlbefindens und der nachhaltigen Reintegration von längerfristig Erkrankten in ihren Arbeitskontext. Das Projekt soll auch dazu beitragen, konfliktbedingte Erkrankungen zu reduzieren, sowie von Ausfällen belastete Teams und Führungskräfte unterstützen.

Das Projekt bündelt und fördert empirische Forschung und konstruktive Praxis an der Schnittstelle von Krankheit und Konflikt(management) in Organisationen.
Ziel des Projekts ist eine langfristige, offene, vernetzte Kooperation zwischen ForscherInnen und PraktikerInnen.

Mehr Informationen zu dem Projekt "KKM" finden Sie hier.