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Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verwaltungs-, Europa-, Umwelt-, Agrar- und Ernährungswirtschaftsrecht

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  Forschungsgebiete:


Agrarrecht


Lebensmittel - Foto - 3 - verkleinerte Datei ©Matthias Olbrisch vom Lehrstuhl Prof. Härtel -selbst fotografiert
Ernährungs-

wirtschaftsrecht

rat ©© Bundesrat
Verfassungsrecht
Verwaltungsrecht
Föderalismus

europa ©© European Union, 2015
Europarecht


Klimarecht
Energierecht
Umweltrecht

 

 

Neuerscheinungen im Forum Umwelt-, Agrar- und Klimaschutzrecht

 

Food Security, Food Safety, Food Quality ©Nomos Verlag

Food Security, Food Safety, Food Quality
Current Developments and Challenges in European Union Law

Herausgegeben von Prof. Dr. Ines Härtel/ Prof. Dr. Roman Budzinowski


Sicherheit, Qualität und Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln besitzen heute eine herausragende Bedeutung. Die komplexen Zusammenhänge dieser Bereiche erschließen sich in der Perspektive des Rechts in unterschiedlichen Problemfeldern. So greift der von Ines Härtel und Roman Budzinowski herausgegebene Band in Analyse und Diskussion die Bandbreite thematischer Zugänge im europäischen Kontext auf, so unter anderem Recht auf Nahrung, Gemeinsame Agrarpolitik, Vertragsbeziehungen und Wertschöpfungsketten im Ernährungswirtschaftssektor, Ökolandbau, Sicherheitserfordernisse in Produktion von Lebensmitteln, Kennzeichnungsfragen, gesundheitsbezogene Angaben, Regulationsbereiche neuartiger Lebensmittel, Patentierungen, die Rolle von Institutionen wie der EFSA, die Verantwortung des Handels und CSR. Rechtliche Rahmenbedingungen, zentrale Problemfelder und Zukunftsentwicklungen von Ernährungssicherung, Lebensmittelsicherheit und Qualität der Nahrungsgüter bilden den Horizont für Problemdiskussion und Lösungsvorschläge.

Mit Beiträgen von:
Prof. Dr. Ines Härtel, Prof. Dr. Roman Budzinowski, Adam Zielinski, Dr. Katarzyna Leskiewicz, Christian Thomas, Agnieszka Szymecka-Wesolowska, Krzysztof Rózanski, Christina A. Flaskühler, Dr. Johanna Monien, Lukasz Sokolowski, Mathias OIbrisch, Daniel Brandauer, Johan Fried Stoepker, Jan Hindahl, Dr. Izabela Lipinska, Anne-Kristin Mayer, Dr. Anna Kapala, Dr. Aneta Suchon, Hanna Schmelz, Elisa Aust, Malte Wilhelm

Abstract in English

 

 

Internationales Klimaschutzrecht Jahrmarkt ©Nomos Verlag

Internationales Klimaschutzrecht
Der Weg zu einem Weltklimavertrag im Sinne gemeinsamer, aber differenzierter Verantwortlichkeit

Von Dr. Lena Jahrmarkt

Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Seine ganzheitliche Wirkung auf die Gesellschaft, die Politik, die Wirtschaft und die Umwelt und sein zunehmendes Bedrohungspotential erfordern eine effektive Reaktion auf internationaler Ebene.

Doch genügt das jüngst beschlossene Paris Agreement den Erwartungen? Oder wie kann ein Weltklimavertrag ausgestaltet werden, um dem Spannungsverhältnis zwischen Klimaschutzeffektivität und Klimagerechtigkeit Rechnung zu tragen?

Dazu wird im vorliegenden Werk eine detaillierte und umfassende Analyse der Genese des internationalen Klimaschutzrechts vorgenommen, welche in Kombination mit einer Untersuchung des Leitprinzips der gemeinsamen, aber differenzierten Verantwortlichkeit die Autorin in die Lage versetzt, einen Weltklimavertrag vorzustellen, der aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und in seiner Effektivität der zunehmenden Bedrohung durch den Klimawandel gerecht wird.

Abstract in English

 

 

Menschenrechte wider den Hunger Kommer ©Nomos Verlag

Menschenrechte wider den Hunger
Das Recht auf Nahrung zwischen Wissenschaft, Politik und globalen Märkten

Von Dr. Steffen Kommer

Welchen Beitrag kann das Recht auf Nahrung zur Überwindung der globalen Ernährungskrise leisten? Statt das Ziel einer hungerfreien Welt als Utopie abzutun, werden Menschenrechtsklagen als wirksame Instrumente beschrieben, um Diskurse über Ursachen von Nahrungsunsicherheit anzuregen und die Ergreifung notwendiger Anti-Hunger-Programme zu beschleunigen. Aufbauend auf der nationalen und internationalen Rechtsprechung zum „right to food“ werden drei Zugangsrechte entwickelt: das Recht auf soziale Fürsorge, das Recht auf ein ausreichendes Einkommen und das Recht auf Selbstversorgung.

Angesichts globaler Gefährdungslagen, die sich etwa in abrupt schwankenden Weltagrarpreisen sowie dem Klimawandel offenbaren, wird zudem eine transnationale Schutzdimension begründet. Die Bedeutung grenzüberschreitender Menschenrechtsdiskurse wird exemplarisch anhand von zwei Fallstudien zum Agrardumping und zur Förderung von Biokraftstoffen verdeutlicht.

Abstract in English