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Projekttagung

Abschlusskonferenz „Unselbstständige Selbstständigkeit:
Crowdworking zwischen Autonomie und Kontrolle“

16.11.2017, 10 - 19 Uhr im Logensaal der Viadrina

 

veranstaltet von: Prof. Dr. Eva Kocher, Prof. Dr. Jochen Koch, Prof. Dr. Anna Schwarz, Isabell Hensel, Dr. Daniel Schönefeld

Im Rahmen unserer Abschlusstagung zum Projekt wurden unsere empirischen, theoretischen und normativen Projektergebnisse aus der Sozialwissenschaft, der Organisationstheorie und der Rechtswissenschaft präsentiert und zur Diskussion gestellt. Im Zentrum stand dabei die Ausgangsfrage, wie Crowdworking koordiniert wird, also durch wen, wo, wann und wie Crowdworking stattfindet, wie autonom die Crowdworker_innen sind, wer die gestaltenden Akteure sind und was daraus theoretisch und regulativ folgt bzw. folgen muss. Ziel der Veranstaltung war es, die verschiedenen Perspektiven auf Crowdworking zusammen zu führen.

Nach einem Grußwort von Torben Albrecht (SPD), Staatssekretär im BMAS und Mitglied der „Global Commission on the Future of Work“ der ILO, einem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Rüdiger Krause (Georg-August-Universität Göttingen, Projekt Digitalisierungskonflikte) wurden auf der Tagung unsere Projektergebnisse zur Diskussion gestellt. Die Veranstaltung schloss mit einem Podium zur Frage „Crowdworking als gute Arbeit im Internetzeitalter?“. Es diskutierten Ines Zimzinski (Deutscher Crowdsourcing-Verband), Gunter Haake (Ver.di), Relf Lemster (BDÜ) und Sebastian Strube (Journalist) gewinnen. Moderiert wurde das Podium von Prof. dr. Eva Kocher (Viadrina).

Im Sommer 2018 erscheint ein Tagungsband zur Veranstaltung, der Wissenschafts- und Praxisperspektiven auf Crowdworking zusammenbringt und spiegelt.