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Grundstudium

Das Grundstudium dauert drei Semester und wird studienbegleitend durch die Zwischenprüfung ab­ge­schlos­sen. Das Bestehen der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Fortsetzung des Studiums.

Die Zwischenprüfung ist eine schriftliche Leistungsüberprüfung. Sie wird in Form von Vor­le­sungs­ab­schluss­klausuren in den Haupt­rechts­gebieten und Grundlagenfächern durchgeführt.

  Vorlesungsabschlussklausuren
Hauptrechtsgebiete Zivilrecht Grundkurse I, II und III
Strafrecht Grundkurse I, II und III
Öffentliches Recht Grundkurse I, II und III
Grundlagenfächer Rechtsphilosophie, Logik im Recht, Europäische Rechtsgeschichte, Römische Rechtsgeschichte, Rechtssoziologie (falls angeboten)

Zur Zwischenprüfung gehört außerdem eine Hausarbeit für Anfänger und Anfängerinnen aus den Haupt­rechts­gebieten. Hausarbeiten sind von den Studierenden während der vorlesungsfreien Zeit selbstständig an­zu­fer­ti­gen.

Hoersaal_Febr-2014_MG_5603 ©Heide Fest Pressestelle

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn die Studierenden bis zum Ende des 3. Fachsemesters sechs Vor­le­sungs­ab­schluss­klausuren aus den Hauptrechtsgebieten (zwei aus jedem Hauptrechtsgebiet und mindestens eine, höchstens zwei von den Grundkursen III), eine Vor­le­sungs­ab­schluss­klau­sur aus einem der Grund­la­gen­fächer und eine bis zum Be­ginn der Vorlesungszeit des 4. Fachsemesters ab­ge­ge­be­ne Haus­ar­beit für An­fän­ger und An­fän­ge­rin­nen aus einem der Hauptrechtsgebiete absolviert bzw. an­ge­fer­tigt haben, die min­des­tens mit der Note "aus­rei­chend" (4 Punkte) bewertet wurde.

Gemäß § 2 Abs. 2 der Verordnung zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich (Hoch­schulpandemieverordnung – HpandV) verlängern sich für Studierende, die im Sommersemester 2020 im Stu­dien­gang Rechtswissenschaft eingeschrieben waren, die in § 21 BbgHG genannten Fristen für die Erbringung von fachsemestergebundenen Prüfungsleistungen.

§ 24 der Studien- und Prüfungsordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft vom 6. Juli 2016 (SPO 2016) lautet auszugsweise:

(1) Wenn einzelne Prüfungsleistungen nicht bestanden sind oder als nicht bestanden gelten, können sie wiederholt werden, Vorlesungsabschlussklausuren jedoch nur nach Maßgabe der Absätze 2 und 3. Haus­arbeiten für Anfänger und Anfängerinnen können bis zum Beginn der Vorlesungszeit des fünften Fach­se­mes­ters wiederholt werden.

(2) […]

(3) Darüber hinaus können nicht bestandene Vorlesungsabschlussklausuren in den Folgesemestern nach­geholt werden, spätestens aber im fünften Fachsemester.

Diese Fristen verlängern sich nach § 2 HPandV um jeweils ein Semester.

Hinweis: Der Studienverlaufsplan sieht vor, dass alle für die Zwischenprüfung erforderlichen Leistungen re­gu­lär bis zum Beginn der Vorlesungszeit des 4. Fachsemesters absolviert werden. Sowohl die In­an­spruch­nahme der Wiederholungfristen in § 24 SPO 2016 als auch die Inanspruchnahme der Frist­ver­län­ge­rung nach § 2 HPandV könnte im Einzelfall gegebenenfalls negative Folgen im Hinblick auf fol­gen­de Aspekte haben: BAföG-Förderung, Erwerb des in den Studiengang integrierten LL.B., Wahrnehmung des Frei­ver­suchs im Rahmen der staatlichen Pflichtfachprüfung usw. Wenn Sie sich insoweit unsicher sind, lassen Sie sich bitte individuell von der Studienfachberatung beraten.