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§ 51 Wiederholung von Prüfungsleistungen

(1) Wer im schriftlichen Teil der Prüfung eine Durchschnittspunktzahl (§ 47 Abs. 1) von weniger als 3,75 Punk­ten erreicht, kann entweder die nicht bestandene schriftliche Prüfungsleistung oder den ganzen schrift­li­chen Teil der Schwerpunktbereichsprüfung einmal wiederholen. Fehlversuche an anderen Hoch­schu­len sind an­zu­rechnen.

Zu § 51 Abs. 1 SPO (PA-Sitzung am 10.12.2014):
Bei Nichtbestehen beider schriftlicher Teilleistungen der universitären Schwerpunktbereichsprüfung (Auf­sichtsklausur und Examenshausarbeit) hat der Prüfungskandidat die Wahl, ob er nur eine nicht be­stan­de­ne Teilleistung oder beide schriftlichen Teilleistungen wiederholen möchte.

(2) Studierende können entscheiden, den Wiederholungsversuch einer nicht bestandenen schriftlichen Teil­leistung auch schon vor dem ersten Versuch der anderen schriftlichen Teilleistung zu unternehmen. Wenn die Durchschnittspunktzahl des Wiederholungsversuchs der ersten schriftlichen Teilleistung und des ersten Ver­suchs der zweiten schriftlichen Teilleistung 3,75 Punkte nicht erreicht, kann abweichend von Absatz 1 nur die zweite schriftliche Teilleistung wiederholt werden.

Zu § 51 Abs. 2 SPO (PA-Sitzung am 10.12.2014):
Der Prüfungskandidat kann von der Möglichkeit des § 51 Abs. 2 SPO, d. h. dem Vorziehen des Wie­der­ho­lungs­ver­suchs einer nicht bestandenen schriftlichen Teilleistung auch schon vor dem ersten Versuch der zweiten schriftlichen Teilleistung bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses des Versuchs der zweiten schrift­li­chen Teilleistung Gebrauch machen.

(3) Eine nicht bestandene Hausarbeit kann nur mit einem neuen Thema wiederholt werden.

(4) Eine nicht bestandene mündliche Prüfung, die zum Nichtbestehen der Schwerpunktbereichsprüfung führt, kann einmal wiederholt werden.