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§ 24 Wiederholung von Prüfungsleistungen und endgültiges Nichtbestehen der Zwischenprüfung

(1) Wenn einzelne Prüfungsleistungen nicht bestanden sind oder als nicht bestanden gelten, können sie wiederholt werden, Vorlesungsabschlussklausuren jedoch nur nach Maßgabe der Absätze 2 und 3. Haus­ar­beiten für Anfänger können bis zum Beginn der Vorlesungszeit des fünften Fachsemesters wiederholt wer­den.

Zu § 24 Abs. 1 SPO (PA-Sitzung vom 07.06.2017):
Der Prüfungsausschuss stellt klar, dass die Wiederholung einer bereits bestandenen Hausarbeit für Anfänger in demselben Rechtsgebiet gem. § 24 Abs. Abs. 1 S. 1 SPO 2016 und SPO 2010 unzulässig ist.

(2) Eine Wiederholung der Vorlesungsabschlussklausuren in den Grundkursen II und III erfolgt in der der jeweiligen Lehrveranstaltung unmittelbar nachfolgenden vorlesungsfreien Zeit. Einer erneuten Anmeldung dazu bedarf es unabhängig von der Teilnahme an der ersten Klausur nicht.

(3) Darüber hinaus können nicht bestandene Vorlesungsabschlussklausuren in den Folgesemestern nach­ge­holt werden, spätestens aber im fünften Fachsemester.

(4) Die Zwischenprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn der Studierende

  • bis zum Beginn der Vorlesungszeit des fünften Fachsemesters keine Hausarbeit erfolgreich angefertigt oder
  • die in § 21 geforderte Mindestzahl von Klausuren, selbst unter Inanspruchnahme der Wie­der­ho­lungs­mög­lich­kei­ten nach den Absätzen 2 und 3, nicht bestanden hat.
Zu § 24 Abs. 4 SPO (PA-Sitzung vom 28.10.2015):
Der Prüfungsausschuss stellt fest, dass die in § 24 Abs. 4 SPO Rechtswissenschaft geregelten Fristen für das Bestehen der Hausarbeit und der Klausuren für die Zwischenprüfung der in § 21 Abs. 2 S. 2 BbgHG angegebenen Mindestfrist von vier Semestern entsprechen.

(5) Studierenden, die das Überschreiten der in Absatz 4 festgelegten Prüfungsfrist nicht zu vertreten haben, gewährt der Prüfungsausschuss eine angemessene Verlängerung.

Zu § 24 Abs. 5 SPO (PA-Sitzung vom 10.6.2015):
Unter Anwendung des § 21 Abs. 2 S. 2 BbgHG ist es (aufgrund der derzeitigen Auslegung) nicht er­for­derlich, über Anträge auf Verlängerung der Frist zum Bestehen der Zwischenprüfung, die von Stu­die­ren­den im siebten oder niedrigeren Fachsemester gestellt werden, zu entscheiden. Vielmehr ist eine Ent­schei­dung erst über Verlängerungsanträge, die nach Ablauf des 7. Fachsemesters gestellt wer­den, er­for­der­lich.
Zu § 24 Abs. 5 SPO (PA-Sitzung vom 20.1.2016):
Der Prüfungsausschuss ist ausschließlich für die Entscheidung über Anträge auf Verlängerung von Prüfungsfristen von an der EUV im Studiengang Rechtswissenschaft immatrikulierten Studierenden zuständig.