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§ 20 Bestandteile der Zwischenprüfung

(1) Die Zwischenprüfung ist eine schriftliche Leistungsüberprüfung. Sie wird in Form von Vor­le­sungs­ab­schluss­klausuren und Hausarbeiten durchgeführt.

(2) Zur Zwischenprüfung gehören die folgenden zehn Vorlesungsabschlussklausuren:

  • Zivilrecht: Grundkurs I, Grundkurs II und Grundkurs III;
  • Strafrecht: Grundkurs I, Grundkurs II und Grundkurs III;
  • Öffentliches Recht: Grundkurs I, Grund¬kurs II und Grundkurs III;
  • Rechtsphilosophie oder Logik für Juristen oder Europäische Rechtsgeschichte oder Römische Rechts­geschichte oder Rechtssoziologie (zugleich Leistung im Sinne von § 6 Abs. 1 Nr. 5 JAG); ist dabei mehr als eine Klausur erfolgreich absolviert worden, so zählt deren beste.

(3) Gegenstand der Vorlesungsabschlussklausuren sind die Stoffgebiete, die in allen der Klausur voraus­gehenden Vorlesungen des jeweiligen Faches behandelt worden sind. Die Bearbeitungszeit für die Klau­suren beträgt zwei Zeitstunden.

(4) Zur Zwischenprüfung gehört ferner eine Hausarbeit für Anfänger in den Hauptrechtsgebieten. Haus­ar­beiten sind von den Studierenden während der vorlesungsfreien Zeit selbstständig anzufertigen. Stu­die­rende können in einer vorlesungsfreien Zeit Hausarbeiten für Anfänger aus allen drei Haupt­rechts­gebieten schrei­ben.

(5) Die Aufgabenstellung wird durch den für die Lehrveranstaltung verantwortlichen Dozenten vorgenommen.

(6) Die Vorlesungsabschlussklausuren sollen in den ersten zwei Wochen der vorlesungsfreien Zeit ge­schrie­ben werden. Die Termine für die einzelnen Klausuren werden sechs Wochen vor deren Beginn ortsüblich bekannt gegeben.

Zu § 20 Abs. 6 SPO (PA-Sitzung am 29.04.2009):
Künftig soll die GK-III-Klausur (ca. eine Woche) vor dem Termin für die GK-I-Klausur stattfinden, da für die GK-I-Klausuren keine Wiederholungsmöglichkeit im selben Semester angeboten wird. Der Tausch ist bei der zukünftigen Planung der Klausurtermine durch das Dekanat zu berücksichtigen.