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§ 11 Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen

(1) Studienleistungen und Zwischenprüfungen in einem juristischen Studiengang an anderen Hochschulen mit Promotionsrecht im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes werden anerkannt. Dort bestandene Teilprüfungen einer Zwischenprüfung werden angerechnet. Teilleistungen im Rahmen einer Schwerpunkt­bereichs­prüfung, die an einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Hochschul­rahmen­gesetzes absolviert wurden, werden auf Antrag anerkannt, sofern sie sich nicht wesentlich unterscheiden.

(2) Studien- und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen oder an ausländischen Hochschulen erbracht wurden, werden anerkannt bzw. angerechnet, sofern sie sich nicht wesentlich unterscheiden. Dabei sind auch die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Bei Zweifeln kann die Zentralstelle für aus­län­disches Bildungswesen gehört werden. Außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kenntnisse und Fähig­keiten werden bis zu 50 Prozent angerechnet, wenn sie nach Inhalt undN iveau dem Teil des Studiums ent­spre­chen, der ersetzt werden soll.

Zu § 11 Abs. 2 SPO (PA-Sitzung am 27.04.2016):
Der Prüfungsausschuss nimmt die Notenumrechnungstabelle der Abteilung für Internationale Angelegenheiten für ausländische Studienleistungen zustimmend zur Kenntnis.