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Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement (M.A./LL.M.)

Allgemeine Anmerkungen

Der Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement ist ein Kooperationsprojekt der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und des Instituts für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die administrative Verankerung und Betreuung des Studiengangs liegt bei der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Der Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement ist ein modularisierter und mit einem Leistungspunktsystem (ECTS-Punktesystem) ausgestatteter Studiengang.

Das Studium schließt je nach gewählter Ausrichtung mit dem akademischen Grad "Master of Arts" (M.A.) oder "Master of Laws" (LL.M.) ab. Sowohl in der M.A.- als auch in der LL.M.-Ausrichtung werden Mediation und Konfiktmanagement mit einem breiten, interdisziplinären Fokus gelehrt. Während in der M.A.-Ausrichtung u.a. die Möglichkeit besteht, die Methodenkompetenz auch auf Gebiete jenseits der klassischen Kerninhalte zu erweitern, setzt die LL.M.-Ausrichtung einen Schwerpunkt auf die Einbettung von Mediation und Konfliktmanagement in den größeren Kontext von Streitbeilegungsverfahren in der Gesellschaft und auf die konkrete Ausgestaltung von Mediation und Konfliktmanagement innerhalb ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen.

Alle drei Semester startet ein neuer Studienjahrgang. Dadurch ist gewährleistet, dass jeder Jahrgang den überwiegenden Teil der Präsenzausbildung (sowohl der Theorie- als auch der Praxis- und Wahlfachausbildung) in zwei in sich geschlossenen Ausbildungsgruppen absolvieren kann. Die beiden Gruppen werden nur im Modul Querschnittskompetenzen gezielt gemischt, um den heterogenen Erfahrungshintergrund optimal zu nutzen. Die Vertiefungsmodule werden neigungsorientiert von den Studierenden beider Gruppen selbst ausgewählt und sind, je nach verfügbarem Platzangebot und nach Fach, offen für externe Teilnehmer.

Das optional wählbare vierte Semester bietet die Möglichkeit, die Masterarbeit mit etwas zeitlichem Abstand zur Präsenzausbildung zu schreiben. In diesem Fall schließt das Studium mit der Mündlichen Prüfung auch erst nach dem vierten Semester ab. Es finden für diesen Jahrgang keine Präsenzveranstaltungen mehr während des vierten Semesters statt.

Daraus folgt auch, dass jedes Modul, und insbesondere auch jede Präsenzveranstaltung, während eines Jahrgangs nur einmal angeboten wird. Der festgelegte Zeitrahmen orientiert sich dabei an den Anforderungen eines berufsbegleitenden Studienjahrgangs.

Die verschiedenen Lehrformen der Module lassen sich grob in Selbststudium, schriftliche Arbeiten, Präsenz-Seminare und Übungen einteilen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter dem Punkt Übersicht/Studieninhalte des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement.

Der Aufbau der verschiedenen Module folgt einem in sich logischen Plan: Vor der Teilnahme an den (in der Regel dreitägigen) Präsenz-Seminaren steht z.B. die Erarbeitung der theoretischen Inhalte und das Erstellen einer schriftlichen Arbeit. Für eine genaue Übersicht über die den Präsenveranstaltungen und Modulen zugrundeliegenden Themenbereiche und die zu erbringenden Studienleistungen klicken Sie bitte auf Aufbau des Master-Studiengangs Mediatiom und Konfliktmanagement.

Aber auch der Ablauf der einzelnen Module baut logisch aufeinander auf: Zunächst muss die Bearbeitung der Pflichtlektüre erfolgt sein, bevor vertiefende Lektüre stattfinden kann. Die Module Präsenz-Theorie 1-3 nehmen inhaltlich Bezug aufeinander. Die Spezialisierung und Vertiefung erfolgt erst gegen Ende des zweiten Semesters und im dritten Semester.

Die Inhalte des Master-Studiengangs sind eng miteinander vernetzt. Bestehende Parallelen zwischen verschiedenen Bereichen von Mediation und Konfliktmanagement werden dabei jederzeit aufgezeigt, passende Inhalte und Methoden genutzt und Querverbindungen hergestellt. Einen Überblick über die angebotenen Theorie-Kurse erhalten Sie hier: Theorie-Kurse in der Übersicht.

Die Erfahrung, bei der Anwendung von Mediation vernetzt zu denken und Wissen aus unterschiedlichen Bereich und Disziplinen anzuwenden, ist ein wesentliches Ziel in der Vermittlung der Studieninhalte.