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Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement (M.A./LL.M.)

Was passiert, wenn man verhindert ist, an einem Präsenzmodul teilzunehmen?

Grundsätzlich besteht eine obligatorische Teilnahmepflicht an allen Lehrveranstaltungen, um einerseits Konstanz und Niveau des Lernfortschrittes sicherzustellen und gleichzeitig auch andererseits die formellen Bedingungen der Studienordnung zu erfüllen, die bei der Anmeldung für die Master-Prüfung vorliegen müssen. Selbstverständlich ist trotz dieses Grundsatzes bei Vorliegen zwingender Gründe (Krankheit oder persönliche Härtefälle) die Nicht-Teilnahme an einzelnen Präsenzmodulen ausgleichbar.

Wie ein versäumtes Präsenz-Modul am besten nachgeholt werden kann, ist abhängig von der Art der Präsenzveranstaltung. Dabei gelten für das Versäumen von Veranstaltungen der Theorie-Ausbildung andere Anforderungen als von Vertiefungsmodulen.

Wird ein Modul der Präsenz-Praxis-Ausbildung im Rahmen der Praxis-Grundausbildung (PPM 1-6) der Teilnehmergruppe A versäumt, gibt es zwei Optionen, dies zu kompensieren: Entweder durch den vom Teilnehmer in Rücksprache mit der Wissenschaftlichen Leitung selbst zu organisierenden und finanzierenden Besuchs eines inhaltlich vergleichbaren Seminars bei einem anderen Veranstalter oder durch das vom Teilnehmer selbst zu organisierende Nachholen der entsprechenden Seminarinhalte im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit mindestens vier anderen Teilnehmern aus dem Studiengang. Beide Optionen sind vom Teilnehmer angemessen zu dokumentieren - die Einzelheiten hierzu sind in den Studienbedingungen geregelt.

Beim Versäumnis eines Präsenz-Theorie-Moduls wird die Wissenschaftliche Leitung einzelfallgerechte Lösungen mit den jeweils betroffenen Teilnehmern vereinbaren.
Ein Besuch des Theorie-Moduls der anderen Ausbildungsgruppe ist nur in Ausnahmefällen möglich, da sich die jeweils behandelten Inhalte und die Herangehensweise an die wissenschaftliche Betrachtung der Mediation gerade zu Beginn des Studiums unterschiedlich entwickeln können.