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Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement (M.A./LL.M.)

Bewerbung

Sehr geehrte Interessent/innen und potentielle Bewerber/innen,

im Folgenden möchten wir Ihnen das Bewerbungs-, Auswahl- und Zulassungsverfahren für den Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement mit den jeweiligen aktuellen Fristen und Zeithorizonten vorstellen.

Eine aktuelle Terminübersicht finden Sie hier.

A. Überblick

Die Anzahl der Studienplätze des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement ist begrenzt. Dies bedeutet, dass aus den nach Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegenden vollständigen Bewerbungen (Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren siehe Punkt B) gegebenenfalls eine Auswahl an Bewerber/innen getroffen wird, welche dann im Rahmen eines formalen Zulassungsverfahrens einen Studienplatz erhalten.

B. Bewerbungsverfahren

Der Studiengang ist postgradual und interdisziplinär ausgerichtet. Demnach werden Bewerbungen aus allen Fachrichtungen berücksichtigt, wenn sie folgende Zugangsvoraussetzungen erfüllen:

  • erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger ausländischer Abschluss. Die Bewerber sollten in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von 8 Semestern bzw. 240 ECTS-Punkten vorweisen. An die Stelle des Bachelorabschlusses kann im Ausnahmefall auch eine Eingangsprüfung treten, bei der die Bewerber Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen, die einem geeigneten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss entsprechen. Über Ausnahmeregelungen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall bei entsprechender Qualifikation des Studienbewerbers.
  • berufliche Tätigkeit oder organisationspraktische Erfahrungen von mindestens einem Jahr.
    Unter organisationspraktische Erfahrung fallen z.B.:
    - Zivildienst oder Bürgerarbeit oder Freiwilliges Soziales Jahr/Freiwilliges Praktisches Jahr
    - Ehrenamtliche Tätigkeit in Funktionen mit Verantwortung in Verbänden, Vereinen, Organisationen
    - Erfahrungen im Konfliktmanagement als Konfliktlotse, Schülermediator, Streitschlichter,
  •  entsprechende Englischkenntnisse um wissenschaftliche Lektüre in englischer Sprache zu verstehen,
  • bei Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ausreichende Deutschkenntnisse

Die Zugangsvoraussetzungen a) bis d) sind wie folgt nachzuweisen: 

  • den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss durch Vorlage einer amtlich beglaubigten Kopie desselben, einschließlich eines Diploma Supplement oder vergleichbarer Dokument über den Inhalt des Studiums,
  • die berufliche Tätigkeit und organisationspraktische Erfahrung durch eigene Darstellung sowie durch Arbeitszeugnisse bzw. bis zu zwei Referenzschreiben,
  •  die Englischkenntnisse durch
      1. den Nachweis der Stufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) oder
      2. Studien-, Forschungs- oder Arbeitsaufenthalt im englischsprachigen Ausland von insgesamt mind. zwölf Wochen Dauer oder
      3. Schulausbildung in Englisch von mindestens vier Jahren Dauer oder
      4. gleichwertige Nachweise,
  •  die Deutschkenntnisse durch Bestehen der deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) gemäß § 1 der Ordnung für den Hochschulzugang an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) vom 07.02.2005 oder gleichwertige Nachweise.

Im Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement stehen Studienplätze sowohl für Bewerber ohne eine bisherige praktische Mediationsausbildung (Teilnehmer Gruppe A) zur Verfügung als auch für Bewerber, die bereits eine praktische Mediationsausbildung abgeschlossen haben (Teilnehmer Gruppe B).

Dabei ist der Abschluss einer praktischen Mediationsausbildung keine Zugangsvoraussetzung für diesen Studiengang. Studierende mit praktischer Mediationsausbildung besuchen allerdings weniger Präsenzveranstaltungen und zahlen somit auch eine geringere Studiengebühr. Bewerber mit bereits vorliegender Mediationsausbildung sollten in ihrer Bewerbung Ausbildungsträger und -umfang angeben sowie Art und Umfang ihrer gegebenenfalls bereits bestehenden praktischen Mediationserfahrung dokumentieren.

Sämtliche Nachweise sind schriftlich in Form einer einfachen Kopie zu erbringen, mit Ausnahme des Hochschulabschlusses, der in amtlich beglaubigter Kopie eingereicht werden muss. Amtlich beglaubigen kann jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt, wie z.B. Behörden oder Notare, nicht jedoch Rechtsanwälte, Vereine etc. Die Bewerber sollen in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von 8 Semestern bzw. 240 ECTS-Punkten vorweisen. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall.

Bewerbungsformulare können Sie als pdf-Datei im Downloadbereich der Homepage des Studienganges herunterladen oder dirket im Koordinationsbüro des Master-Studiengangs Mediation und Konfliktmanagement anfordern.

Europa-Universität Viadrina Frankfurt(Oder)
Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement
Frau Romy Orthaus
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)

Die Bewerbungen müssen im Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement bis Ende der Bewerbungsfrist (maßgeblich ist das Datum des Poststempels) unter folgender Anschrift vollständig und in der vorgeschrieben Form eingegangen sein:

Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement
Europa-Universität Viadrina
Große Scharrnstraße 59

15230 Frankfurt (Oder)

C. Kosten

Der Studiengang ist gebührenpflichtig und kostet inklusive praktischer Mediationsausbildung (Teilnehmergruppe A) 9.900 Euro, bei Anrechnung einer vorhandenen Mediationsausbildung (Teilnehmergruppe B) 6.900 Euro. Ratenzahlungen sowie weitere individuelle Regelungen sind auf Antrag möglich.

D. Auswahlverfahren

Übersteigt die Zahl der geeigneten Bewerber die Zahl der Studienplätze, wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die Festlegung der Rangfolge erfolgt nach dem Gesamtbild, das sich aus folgenden Kriterien und Priorisierungen zusammensetzt:

  • 60% für den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss 
  • 25% für die Motivation zum Studium. Der Nachweis der besonderen Motivation erfolgt durch ein den Bewerbungsunterlagen beizufügendes ein- bis zweiseitiges Motivationsschreiben, das nach den Kriterien:
    - Basis des eigenen Interesses am Themengebiet Mediation und Konfliktmanagement,
    - Bedeutung des Master-Studiums für die eigenen Entwicklung in persönlicher und beruflicher Hinsicht,
    - Absicht, die Lerninhalte des Master-Studiums in verschiedenen Lebensbereichen umzusetzen,
    - plausibles Interesse an der Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Hintergründen von Mediation und Konfliktmanagement, und
    - schlüssige Darstellung dieser Aspekte in schriftlicher Form beurteilt wird.
  • 15% für Art und Dauer der berufs- oder organisationspraktischen Erfahrung, die nach folgenden Kriterien beurteilt wird:
    - Art der berufspraktischen Erfahrungen/en
    - Dauer der berufspraktischen Erfahrung/en
    - Verhältnis von zeitlicher Länge und Art der berufspraktischen Erfahrung
    - Funktion/en berufspraktischer Erfahrung
    - Kontext der berufspraktischen Erfahrung wie z.B. Unternehmen, Institution, Schule, Sportverein
    - Kontinuität der berufspraktischen Erfahrung/en
    - Relevanz für die Mediationsausbildung bzw. das Masterstudium
    - Erfahrung iim Umgang mit verschiedenen Gremien, Hierarchien, Funktionsstufen.

Im Bedarfsfall können mit Bewerbern ergänzende Auswahlgespräche durchgeführt werden. Bei Ranggleichheit entscheidet das Motivationsschreiben. Gleichzeitig wird eine Nachrückerliste mit Platzziffern erstellt, so dass für den Fall, dass nicht alle vergebenen Studienplätze angenommen werden, freibleibende Plätze anhand der Nachrückerliste vergeben werden können.

E. Zulassungsverfahren

Die ausgewählten Bewerber erhalten daraufhin innerhalb von 2 bis 3 Wochen einen Zulassungsbescheid, in dem eine Frist zur schriftlichen Annahme des Studienplatzes und zur Immatrikulation bestimmt wird. Sie müssen sich unter Nachweis der Zahlung der ersten Rate des Teilnehmerbeitrags an der Europa-Universität immatrikuliert haben. Studienplätze, die nicht bis zu dem festgelegten Termin durch Annahme und Immatrikulation in Anspruch genommen wurden, werden nach Maßgabe der aufgestellten Bewerber-Rangfolge neu vergeben. Für die nachrückenden Bewerber gilt das gleiche Verfahren.