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Compliance (Übereinstimmung) ausländischer Bauinvestitionen in Polen

Eine Promotion von Hubert Seitz

Der Eintritt Polens in die Europäische Union hatte zur Folge, dass ausländische Investitionen wesentlich zunahmen. Dies betrifft insbesondere deutsche Unternehmen, die aufgrund der Nachbarschaft zu Polen dort gern investieren. Deshalb soll die Darstellung von Normen, die den Investitionsprozess in Polen regeln, den deutschen Unternehmen bei der angemessenen Gestaltung des Verfahrens im Bereich der Compliance hilfreich zur Seite stehen, um rechtswidrigen Handlungen dieser bei Bauinvestitionen in Polen vorzubeugen. Für obiges spricht überdies die Statistik, aus der  hervorgeht, dass bereits beinahe die Hälfte aller deutschen Unternehmen Compliance-Verfahren besitzt und sie jederzeit verbessert.

Die auf der Komparatistik des deutschen und polnischen Rechts basierende Forschung soll zur Bestimmung von angemessenen Standards führen, die in Unternehmen eingeführt werden sollten, sodass seine Handlungen im Bereich der Bauinvestitionen auf dem polnischen Terrain mit dem Recht in Einklang stehen. Die Durchführung der erwähnten Forschung ist  durch die geografische Nähe beider Staaten sowie durch ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union begründet.

Durch die im Rahmen der Forschung durchgeführte Analyse von Rechtsvorschriften, die den Investitionsprozess in Polen betreffen, sollen Forderungen an den Gesetzgeber formuliert werden, um unerlässliche Veränderungen auf diesem Rechtsgebiet vorzunehmen, die auf die Beschleunigung von Prozeduren bezüglich der Ausgabe von angebrachten Entscheidungen abzielen.

Als unstrittig gilt, dass der Zugang zu Wissen hinsichtlich des in Polen geltenden Rechts für Bauinvestitionen erforderlich ist. Ein weiteres Ziel der Forschungsarbeit ist dementsprechend die Herausarbeitung von Mechanismen, die Ausländern den Zugang zu Informationen erleichtern sollen.