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Schwerpunktbereich 8

UB_8764 ©Heide Fest

Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zum Schwerpunktbereich 8 "Europäisches und Internationales Privatrecht".

 

Angebot der Juristischen Fakultät nach der Studienordnung

Maßgeblich ist die Studien- und Prüfungsordnung der Juristischen Fakultät in der Fassung der Neubekanntmachung vom 01.10.2013. Danach bestehen Schwerpunktbereiche, in denen jeweils 16 Semesterwochenstunden einschließlich Seminarveranstaltungen (in der Regel im sechsten und siebten Fachsemester, § 35 Abs. 1 S. 2 StudPrO) zu belegen sind. Da die Vorlesung IPR Grundlagen immer im WS angeboten wird, empfiehlt es sich, den SPB 8 bereits im 5. Semester zu beginnen. Die Lehrveranstaltungen werden im Pflichtfachbereich in einem zweisemestrigen Turnus angeboten (im Wahlpflichtfachbereich teilweise im dreisemestrigen Turnus). Im Seminar im Schwerpunktbereich ist eine schriftliche Arbeit mit Vortrag zu erbringen (vgl. §§ 34 ff. StudPrO). Studierenden, die ihr Studium im Schwerpunktbereich vor dem 1.10.2013 begonnen haben, werden nach den für sie vorgesehenen Übergangsregelungen keine Nachteile entstehen.

Fächer sind die in Anlage 2 der StudPrO aufgeführten Rechtsgebiete bzw. Lehrveranstaltungen. Der Schwerpunktbereich 8 enthält folgende Pflichtfächer:

 

  • Internationales Privatrecht (Grundlagen) (2 SWS)

  • Europäisches Privatrecht (2 SWS)

 

Hierbei handelt es sich um Vorlesungen, für die kein Leistungsnachweis vorgeschrieben ist. Zum Wahlpflichtteil gehören u.a. folgende Veranstaltungen:

 

  • Internationales Privatrecht (Vertiefung) (2 SWS)

  • Internationales Zivilverfahrensrecht (2 SWS)

  • Europäisches Verbraucherrecht (2 SWS)

  • Europäisches Arbeitsrecht (2 SWS)

  • Internationales Handelsrecht (2 SWS)

  • Methodik der Fallbearbeitung im IPR und IZVR (2 SWS)

  • Einführung in das Common Law (2 SWS)

  • Europäisches Kartellrecht (2 SWS)

  • Europäisches Beihilfenrecht (2 SWS)

  • Wirtschaftsvölkerrecht (2 SWS)

  • Völkerrecht (2 SWS)

  • Einführung in das polnische Zivilrecht (2 SWS)

  • EU Außenwirtschaftsrecht (2 SWS)

  • Grundfreiheiten des europäischen Binnenmarktes (2 SWS)

 

 

Diese Veranstaltungen werden in der Regel im zweisemestrigen Rhythmus angeboten (Planung finden Sie hier). Im Wahlpflichtteil des Schwerpunktbereichs 8 können außerdem alle Lehrveranstaltungen des Schwerpunktbereichs 1 "Zivilrecht und Zivilverfahrensrecht in der Praxis" und des Schwerpunktbereichs 3 "Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht" gewählt werden. Auf Antrag kann der Koordinator des Schwerpunktbereichs sonstige geeignete Lehrveranstaltungen aus anderen Schwerpunktbereichen als Wahlpflichtteilsveranstaltungen anerkennen.


Seminare zum IPR, Europäischen Privatrecht und/oder (Zivil-)Rechtsvergleichung werden regelmäßig angeboten, z.T. auch Themen im Rahmen anderer Seminar.

 

Examensvorbereitung und Schwerpunktbereichsprüfung

Während der Vorlesungszeit werden jedes Semester mindestens zwei Probeklausuren (ab dem Sommersemester 2017 voraussichtlich eine Probeklausur) angeboten, um eine gezielte Vorbereitung auf die Examensklausur zu ermöglichen. Die Termine für das aktuelle Semester finden Sie auf den Seiten des Unirep. Die Klausuren werden jeweils donnerstags von 14 -19 Uhr geschrieben. Die Klausuren können noch bis zum darauffolgenden Montag im Sekretariat abgegeben werden.
Die Prüfung im Schwerpunktbereich mit Hausarbeit (Thema), Aufsichtsarbeit (regelmäßig Klausur) und mündlicher Prüfung richtet sich nach §§ 39 ff. StudPrO (dies gilt bis März 2018).

Nähere Informationen finden sich auf den Seiten des Prüfungsamtes.

 

Für Teilnehmer der deutsch-polnischen Juristenausbildung und anderer Studiengänge

Schriftliche Tests nach den Vorlesungen werden angeboten. Die in der Prüfungsordnung vorgeschriebene Abschlussklausur wird in der Regel in der letzten Vorlesungsstunde des Semesters geschrieben.

 

Berufsaussichten

Bislang gut bis sehr gut, vor allem in Wirtschaft und Anwaltschaft. Besonders günstig in Kombination mit Auslandspraktika, -studium und/oder Fremdsprachen. Heutzutage werden wegen der zunehmenden Auslandsbeziehungen praktisch in allen Bereichen (auch Richter, Notare etc.) Spezialisten gesucht. Inhaltlich besteht ein Tätigkeitsschwerpunkt im Internationalen Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, ein weiterer im Internationalen Familien- und Erbrecht.