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Habilitation

Bibliothek Innenhof des Lesesaals mit Ausleihtheke ©Pressestelle Heide Fest

Die Juristische Fakultät stellt durch die Habilitation die Befähigung, ein wissenschaftliches Gebiet in Forschung und Lehre selbständig zu ver­treten für bestimmte Fachgebiete der Rechtswissenschaft fest. Durch die Habilitation erlangt der Bewerber den akademischen Grad eines habilitierten Doktors der Rechtswissenschaft (Dr. iur. habil.).

Der Bewerber muß ein rechtswissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen haben und den Doktorgrad einer deutschen juristischen Fakultät oder eines deutschen juristischen Fachbereichs mit dem Prä­dikat "summa cum laude" oder "magna cum laude" besitzen. Bei be­son­deren wissenschaftlichen Leistungen nach der Promotion kön­nen auch Bewerber mit dem Prädikat "cum laude" zugelassen werden. Dem steht gleich, wer im Ausland ein rechtswissenschaftliches Stu­dium er­folg­reich abgeschlossen hat und einen akademischen Grad einer Uni­ver­si­tät oder gleichgestellten Hochschule besitzt, der auch in der mit ihm verbundenen Bewertung dem obenbezeichneten gleich­wertig ist und in der Bundesrepublik Deutschland geführt werden darf. Der Be­wer­ber muß über die Promotion und seine schriftlichen Habi­li­ta­tions­leis­tun­gen hinaus seine wissenschaftliche Qualifikation durch Veröf­fent­li­chun­gen unter Beweis gestellt haben.

Der Bewerber muss die Zweite Juristische Staatsprüfung bestanden haben. Der Fakultätsrat kann in begründeten Ausnahmefällen auf Antrag von dieser Voraussetzung befreien.

Weitere Regelungen entnehmen Sie bitte der Habilitationsordnung.