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Master-Studiengang Mediation

Aktuelles

An dieser Stelle erhalten Sie die neuesten Informationen zum Master-Studiengang Mediation.


 

Alumni-Verein

 

Wir freuen uns, dass am Freitagabend, den 04. Mai 2012, unser "Verein zur Förderung von Wissenschaft und Praxis der Mediation" gegründet wurde.

In lebhaften, langwierigen und immer konstruktiven Aushandlungsprozessen haben die gut 25 anwesenden Alumni eine Satzung verabschiedet, sich auf den Namen geeinigt, einen Mitgliedsbeitrag festgelegt und den neuen Vorstand gewählt.

Weitere Informationen, die Satzung nebst Mitgliedsanträgen folgen in Kürze per Email an alle Alumni und Studierenden des Master-Studiengangs Mediation. Bis dahin können Sie sich mit Fragen und Anregungen gern unter dem Stichwort "Alumni-Verein" an Nicole Becker, nicolebecker.viadrina@online.de, wenden.

 


 

 

Start des 6. Jahrgangs

 

Am 25.04.2012 hat der 6. Jahrgang des Master-Studiengangs Mediation, in dem alle zur Verfügung stehenden Studienplätze besetzt wurden, sein Studium aufgenommen. Wir begrüßen unsere neuen Studierenden und wünschen Ihnen einen gelungenen Start!

 

 


 

Alumni-Kongress

 

Unter dem Titel „Was bewegen Mediatoren? Was bewegt Mediatoren?“ hat am 16./17.03.2012 in Frankfurt (Oder) der erste Alumni-Kongress des Master-Studiengangs Mediation stattgefunden.

Bei strahlendem Sonnenschein hatten die AbsolventInnen des Master-Studiengangs Gelegenheit, im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen und Workshops einen Blick auf die Mediationslandschaft und die Aktivitäten der Alumni zu werfen, die diese Landschaft mitgestalten, sowie sich über die Innenperspektive und die Motivationen von MediatorInnen auszutauschen. Vertiefungsangebote der Alumni betrafen u.a. so unterschiedliche Gegenstände wie mediative Elemente in Schlichterangelegenheiten, den Einsatz von Mediation in der Schule, die Praxis interkultureller Wirtschaftsmediation, die Auslotung des Potentials von Mediation für die systematische Vermittlung in Generationenkonflikten und Mindfulness und Presencing als Wege der Selbstreflexion für MediatorInnen.

Der Kongress endete mit einem rauschenden Fest und zahlreichen Verabredungen zu gemeinsamen Initiativen.

 

 


 

Jahresbericht 2011

 

Kürzlich haben der Master-Studiengang Mediation und das Institut für Konfliktmanagement den Jahresbericht für die Jahre 2010 und 2011 veröffentlicht. Der Jahresbericht enthält zahlreiche interessante Informationen zu Lehrveranstaltungen und Projekten der beiden EInrichtungen.
An dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit den Jahresbericht herunterzuladen.


Neuerscheinung:

 

Gerichtliche Mediation

Grundsatzfragen, Etablierungserfahrungen und Zukunftsperspektiven

Herausgegeben von Prof. Dr. Ulla Gläßer, LL.M. und Dipl.-Psych. Kirsten Schroeter

2011, 439 S., brosch., 44,– €, ISBN 978-3-8329-5451-2

(Interdisziplinäre Studien zu Mediation und Konfliktmanagement, Bd. 1)

 

Der Auftaktband der neuen Reihe „Interdisziplinäre Studien zu Mediation und Konfliktmana¬gement“ ist dem sich rasant entwickelnden Feld der Gerichtlichen Mediation gewidmet, das auf drei Ebenen dargestellt und kritisch reflektiert wird:

Der erste Abschnitt enthält querschnittsartige Betrachtungen zum gegenwärtigen Stand der Gerichtlichen Mediation in Deutschland (rechtliche Grundlagen, Ausgestaltung und Akzeptanz des Verfahrens, Ausbildung der Richtermediatoren, Rolle der Rechtsanwälte, Verhältnis zur außergerichtlichen Mediation etc.). Im zweiten Abschnitt finden sich exemplarische Fallstudien und spezifische Etablierungserfahrungen in verschiedenen Gerichtsbarkeiten und Bundesländern. Abschließend werden Fragen der Qualitätssicherung reflektiert und mögliche Zukunftsperspektiven für die weitere Entwicklung der Gerichtlichen Mediation entworfen.

 

Die 25 Einzelbeiträge wurden von Wissenschaftlern und Praktikern, darunter zahlreiche Richtermediatorinnen und -mediatoren, verfasst, so dass in den Band eine Vielzahl von Perspektiven und Praxiserfahrungen im Bereich der Gerichtlichen Mediation einfließen. 

 

Nähere Angaben zu Buch und Beitragsautoren sowie eine Leseprobe finden sich hier.


Pressemitteilung: Konfliktmanagement braucht Strukturen

Neue Studie von PwC und Europa-Universität Viadrina:

 

Konsequentes Konfliktmanagement führt zu einer effizienten und nachhaltigen Lösungvon Konflikten/ Klares Bekenntnis der Unternehmensführung unerlässlich

 

Frankfurt am Main/Frankfurt (Oder), 9. März 2011.

Immer mehr Unternehmensetzen zur Regelung auftretender Konflikte auf Ombudspersonen, hausinterne oder externe Mediatoren sowie eine differenzierte Auswahl konkreter Bearbeitungsverfahren. Umfassendes Konfliktmanagement geht allerdings über Einzelmaßnahmen hinaus, stimmt unterschiedliche Konfliktlösungsmechanismen aufeinander ab, ist ausreichend finanziert und wird von der Unternehmensleitung offensiv unterstützt, so das Fazit der Studie „Konfliktmanagement – Von den Elementen zum System“, die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC gemeinsam mit der Europa-Universität Viadrina (EUV), Frankfurt (Oder) erstellt wurde.

„In modernen, team- und lösungsorientiert organisierten Unternehmen lassen sich Konflikte immer seltener durch einfache Anweisungen von oben produktiv lösen.Entsprechend groß ist der Bedarf für ein effizientes Konfliktmanagement“, beton tMichael Hammes, Experte für Konfliktmanagement bei PwC.

Praxiserfahrungen von mehr als 30 Unternehmen

Der nun vorgestellte dritte Teil der auf fünf Studien angelegten Serie zum Konfliktmanagement in deutschen Unternehmen basiert auf Fragestellungen,Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Arbeit des Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft sowie fünf Fokusstudien. An dem 2008 eingerichteten Round Table beteiligen sich inzwischen mehr als 30 Unternehmen, die intensiv an der Optimierung ihres Konfliktmanagements arbeiten.„Die Entwicklung des Round Table belegt die rasant wachsende Experimentierbereitschaft deutscher Unternehmen im Hinblick auf die Einführung unterschiedlicher Maßnahmen im Bereich Konfliktmanagement. Die Pionierphase ist nach Jahren der Zurückhaltung in vollem Gange“, kommentiert Professor Lars Kirchhoff, zusammen mit Professor Ulla Gläßer Leiter des Instituts für Konfliktmanagement (IKM) an der EUV, das die Arbeit des Round Table aus wissenschaftlicher Perspektive begleitet.

Einzelelemente müssen ins System passen

Der Aufbau von Konfliktlösungsmechanismen und -strukturen erfolgt in der Regelschrittweise. Bereits die Einführung erster Maßnahmen sollte dabei mit Blick auf einen möglichen Gesamtplan konzipiert werden, um später Reibungsverluste beim Aufbau eines umfassenden Konfliktmanagement-Systems zu vermeiden. Maßgeschneiderte Konfliktmanagement-Strukturen sind nur zu etablieren, wenn im Unternehmen bereits existierende formelle und informelle Strukturen zur Konfliktlösung miteinander vernetzt werden

.„Ein vollständiges Konfliktmanagement-System ist erreicht, wenn es unternehmensweit bekannte Konfliktanlaufstellen gibt, für eine systematische Verfahrenswahl gesorgt ist, die konfliktbearbeitenden Personen nach transparente nVerfahrensstandards arbeiten, Controlling und Qualitätssicherung sichergestellt sindund diese Komponenten zentral gesteuert und nach innen wie außen gutkommuniziert werden“, fasst Professor Ulla Gläßer die zentralen Ergebnisse derStudie zusammen.

Unterstützung der Unternehmensleitung ist notwendig

Die langfristige Unterstützung von Seiten der Unternehmensleitung ist eine wesentliche Voraussetzung für das Funktionieren eines Konfliktmanagement-Systems. Ein entsprechendes „Commitment“ schlägt sich beispielsweise in der Zusage eines festen Budgets zum Aufbau der erforderlichen Strukturen nieder. So müssen Ombudspersonen und Mediatoren durch Fortbildungen auf ihre Rolle vorbereitet und zumindest teilweise von ihren regulären Arbeitsaufgaben freigestellt werden

Wichtig ist darüber hinaus, dass Unternehmen den Austausch mit anderen Betrieben und externen Beratern suchen, die Konfliktmanagement-Systeme aufbauen oder bereits aufgebaut haben. „Gerade in der Pilotphase kommt es darauf an, das Erfahrungswissen anderer zu nutzen. Anderenfalls besteht die Gefahr, den Anschluss an laufende Entwicklungen zu verlieren“, warnt Michael Hammes

Die Studie „Konfliktmanagement – Von den Elementen zum System“ steht unter www.pwc.de/konfliktmanagement und www.europa-uni.de/ikm zum Download zurVerfügung. Informationen zum Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft erhalten Sie unter www.rtmkm.de

 

Die Studie finden Sie hier.

 

Pressekontakt:

Stefan Bießenecker
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Presseabteilung

Tel.: (069) 95 85 - 62 65

E-Mail: stefan.biessenecker@de.pwc.com

www.pwc.de/de/presse

Dr. Christian Hochmuth
Geschäftsführender Koordinator
Institut für Konfliktmanagement (IKM)

Europa-Universität Viadrina

Frankfurt (Oder)

Tel.: (0335) 55 34 - 53 04

E-Mail: hochmuth@europa-uni.de

www.europa-uni.de/ikm

Über PwC:

PwC bietet branchenspezifische Dienstleistungen in den BereichenWirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung. Dort schaffen wirfür unsere Mandanten den Mehrwert, den sie erwarten. Mehr als 161.000 Mitarbeiterin 154 Ländern entwickeln in unserem internationalen Netzwerk mit ihren Ideen,ihrer Erfahrung und ihrer Expertise neue Perspektiven und praxisnahe Lösungen. InDeutschland erzielt PwC an 28 Standorten mit 8.700 Mitarbeitern eineGesamtleistung von rund 1,33 Milliarden Euro.

Über das Institut für Konfliktmanagement:

Das Institut für Konfliktmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt(Oder) ist dem Ziel gewidmet, interessenbasierte Methoden der Konfliktbearbeitungin verschiedenen Bereichen der Gesellschaft weiter zu etablieren und neueAnwendungsmöglichkeiten zu erschließen. Im Sinne einer handlungsorientiertenWissenschaft gibt das Institut mit gezielten Projekten und spezifischenForschungsbeiträgen Impulse für die Praxis.


 

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